Zukunftslust statt Zukunftsfrust
Geplanter Projektzeitraum: Januar - Dezember 2011
Der Hauptschulabschluss gilt in Deutschland als Basis für eine Lehrstelle und den anschließenden Berufseinstieg. In der Realität bietet dieser schulische Abschluss aber nur eine unzureichende Grundlage für einen nahtlosen Start ins Berufsleben. In der Mehrheit absolvieren die betreffenden Jugendlichen im Anschluss an die Schule ein berufsvorbereitendes Jahr bzw. eine überbetriebliche Ausbildung, an deren Ende nur selten der sofortige berufliche Einstieg erfolgt. Unter diesen Bedingungen fällt es vielen Jugendlichen schwer, Zukunftsperspektiven zu entwickeln, die ihre eigenen, beruflichen Vorstellungen ausdrücken. Sie orientieren sich an Hand der Verfügbarkeit und die Frage der Möglichkeiten wird nur reduziert betrachtet ...
Das Ziel des Projektes beinhaltet die Stärkung der Persönlichkeit von Jugendlichen mit schwieriger persönlicher und schulischer Biographie im Hinblick auf eine erfolgreiche Bewältigung des Übergangs von der Schule in die Berufswelt. Dabei gilt es, den Projektteilnehmern die Wichtigkeit einer abgeschlossenen Schulausbildung zu vermitteln und sie zu einer anschließenden beruflichen Ausbildung zu motivieren.Sie sollen über das schulische Angebot hinaus befähigen werden, ihren angestrebten Platz in der zukünftigen Berufswelt eigenständig zu definieren und weiterhin erkennen, dass sie die Möglichkeit besitzen, auf ihre individuellen Lebensumstände Einfluss zu nehmen und diese in ihrem Sinne zu verändern. Voraussetzung für die Zielerreichung ist eine Lernortvernetzung von Schule, Jugendhilfe und regionalen wirtschaftlichen Unternehmen.
Handlungsfelder der Projektarbeit sind:
- Sicherung des Schulerfolges durch sozialpädagogische Begleitung im Einzelfall
- Berufsvorbereitung/ Berufsorientierung
- Vermittlung und Begleitung betrieblicher Praktika
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